Inter­view


Ihr bei­de habt euch dafür ent­schie­den, nach die­sem Som­mer ein hal­bes Jahr ins Aus­land zu gehen. Den­noch seid ihr die­ses Jahr erneut in der Team­lei­tung dabei und steht dem Team bei den Vor­be­rei­tun­gen unter­stüt­zend zur Sei­te. Wie kam es dazu?

Tabea: Nach­dem man ein­mal dabei gewe­sen ist, gibt es unglaub­lich vie­le Din­ge, die ich ver­tie­fen woll­te. Der Ehr­geiz ist groß und es sind vie­le Ide­en übrig aus dem Vor­jahr. Ich mag es, mich von dem Team inspi­rie­ren zu las­sen und auch neue Ide­en zu ent­wi­ckeln. Das Team besteht aus enga­gier­ten Stu­die­ren­den. Aber Vor­wis­sen braucht es ein­fach für die Orga­ni­sa­ti­on einer so gro­ßen Mes­se. Kon­tak­te zu den Fir­men, Abläu­fe in der Pla­nung und hilf­rei­che Infos kann sich nicht jedes Team neu erar­bei­ten. Das spart Zeit und Kraft und schafft Raum für mehr Plä­ne um den aktu­el­len FKT (Fir­men­kon­takt­tag).

Emi­lia: Ich war mir zu Beginn unsi­cher, ob ich in dem kur­zen Zeit­raum (April bis Juli) viel für den dies­jäh­ri­gen FKT leis­ten kann, da die Haupt­pha­se erst im August/September star­tet. Aber da ich durch letz­tes Jahr schon einen guten Gesamt­über­blick erhal­ten habe, woll­te ich das Team erneut unter­stüt­zen. Die­se Erfah­rung kann ich nun in die ein­zel­nen Teams tra­gen und gemein­sam mit neu­en FKT Mit­glie­dern, kön­nen Auf­ga­ben und Zie­le ent­wi­ckelt wer­den. Das Gesamt­pa­ket stimmt ein­fach und man kann sehr viel für sein Stu­di­um oder den spä­te­ren Beruf mit­neh­men.  Bei­spiels­wei­se, dass ich nun mit euch dar­über spre­che, was hilf­reich für mein Stu­di­um Öffent­lich­keits­ar­beit und Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on ist. Ich bin froh, noch­mal dabei sein zu kön­nen, trotz mei­nes Aus­land­jah­res.

Also ist das A und O der Orga­ni­sa­ti­on eine Über­lei­tung zu haben und der Spaß an der Team­ar­beit. Was muss man noch mit­brin­gen, um beim FKT dabei zu sein?

Tabea: Eigent­lich braucht es nur Lust auf ein coo­les, wich­ti­ges und wert­vol­les Pro­jekt an der FH. Zwei Semes­ter lang arbei­tet das Team bestehend aus allen Fach­rich­tun­gen an unter­schied­li­chen Schwer­punk­ten für die nächs­te Mes­se. Vor­kennt­nis­se braucht es nicht, Haupt­sa­che man möch­te sich ein­brin­gen und will was fürs Leben ler­nen.

Emi­lia: Wich­tig ist, dass man sich auch wirk­lich Zeit nimmt, manch­mal muss man dann an ande­rer Stel­le kür­zen, aber es lohnt sich sehr! Vor­teil­haft ist auch, wenn man ger­ne mal Ver­ant­wor­tung für Din­ge über­neh­men möch­te. Somit hat man vie­le Mög­lich­kei­ten, Din­ge zu gestal­ten und umzu­set­zen. Wer sich dann noch außer­halb der nor­ma­len Orga­ni­sa­ti­on enga­gie­ren will, ist immer bei Teame­vents will­kom­men.

Wer­det ihr aus dem Aus­land wäh­rend des FKT bei dem Team mit­fie­bern?
Tabea: Aber klar! Ich wür­de mich am liebs­ten live dazu schal­ten las­sen! Der Tag ver­geht in einem kom­plet­ten Adre­na­lin­rausch. Man muss jede Klei­nig­keit im Blick behal­ten, spricht mit Aus­stel­lern und Stu­die­ren­den und durch­lebt end­lich den Tag, den man so lan­ge vor­be­rei­tet hat.

Emi­lia: Da schlie­ße ich mich an. Ich bin noch hin- und her­ge­ris­sen, ob ich nicht doch am Tag selbst vor­bei­schaue. Aber der Weg von Rumä­ni­en ist zu weit. Über Soci­al Media wer­den wir sicher­lich Eini­ges mit­be­kom­men, und wenn ich dann wie­der in Kiel vor­bei­schau­en, freue ich mich auf die nach­träg­li­chen Tref­fen des FKT Teams. Denn mit den Team­mit­glie­der habe ich schnell ein freund­schaft­li­ches Ver­hält­nis ent­wi­ckelt.

Was wer­det ihr ab Sep­tem­ber am meis­ten ver­mis­sen?

Emi­lia: Am meis­ten wer­den mir die Tref­fen mit dem gesam­ten Team feh­len. Da steht die Pro­duk­ti­vi­tät natür­lich im Vor­der­grund, aber oft sind die­se auch sehr lus­tig. Zudem fin­de ich die bei­den Wochen vor dem FKT selbst sehr auf­re­gend. In letz­ter Minu­te ändern sich Din­ge: Fir­men mel­den sich noch, Auf­ga­ben müs­sen ver­teilt wer­den, unse­re Bro­schü­re wird gedruckt und das gesam­te Team steht unter Strom und ist auf­ge­regt. Die­se Zeit war zwar letz­tes Jahr sehr inten­siv, aber man hat unglaub­lich viel mit­neh­men kön­nen und es hat ins­ge­samt sehr viel Spaß gemacht. Zudem hat man am FKT selbst end­lich gese­hen, wofür man Mona­te gear­bei­tet hat. Hm, ja ich wird schon ein wenig weh­mü­tig Ende Okto­ber in Rumä­ni­en sit­zen und ans Team den­ken. Aber ich bin mir sicher, das Team wird sich die­sen Her­aus­for­de­run­gen gemein­sam groß­ar­tig stel­len!