Schirmherrschaft

Der Präsident der Fachhochschule Kiel, Prof. Dr. Udo Beer, lächelt mit geschlossenem Mund in die Kamera.

Präsident der Fachhochschule Kiel

Prof. Dr. Udo Beer

Liebe Besucherinnen und Besucher des Firmenkontakttages,
liebe Ausstellerinnen und Aussteller,

die Studierenden sind das Kapital unserer Hochschule, sie sind heiß begehrt und der Firmenkontakttag ein Markt für künftige Karrieren. Der Firmenkontakttag der Fachhochschule Kiel ist etwas Besonderes. Es ist nicht nur die größte Veranstaltung dieser Art in Schleswig-Holstein, sondern wird auch von den Studierenden selbst organisiert. Wie es sich für eine Hochschule für angewandte Wissenschaften gehört, wenden sie bei dieser Managementaufgabe das Gelernte professionell an. Den Studierenden gebührt deshalb mein ganz besonderer Dank für den auch in diesem Jahr gezeigten Einsatz.

Auch in diesem Jahr können wir an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen. Über 90 Unternehmen haben ihre Teilnahme zugesagt. Wir werten diese hohe Zahl von Unternehmen als Ausdruck ihres Interesses, frühzeitig eine Personalbindung eingehen zu wollen. Insgesamt stellen wir fest, dass im Rahmen der Diskussion um den befürchteten Fachkräftemangel die Unternehmen sich verstärkt bemühen, ihre Präsenz gegenüber Studierenden zu erhöhen. Eine für unsere Absolventinnen und Absolventen durchaus positive Entwicklung.

Seit einigen Jahren ist es gute Traditionen, dass das für uns zuständige Ministerium die Veranstaltung mit Wohlwollen begleitet. Dieses Jahr hat die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur unseres Landes die Schirmherrschaft über den Firmenkontakttag übernommen. Ich bedanke mich für diesen Beweis der Wertschätzung.

Ich wünsche der Veranstaltung einen guten Verlauf, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele aufschlussreiche Gespräche.

Prof. Dr. Udo Beer
Präsident der Fachhochschule Kiel

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein

Karin Prien

Der Firmenkontakttag der FH ist längst ein Klassiker – und man kann sagen: Nach 25 Jahren ist er vielleicht wichtiger denn je. Das zeigen schon die Ausstellerzahlen, die in den vergangenen Jahren stetig gewachsen sind. Mehr als 100 Aussteller haben 2017 gemeldet – ein neuer Rekord.

Das ist hocherfreulich und belegt gleichzeitig einen Wandel: Für die mittelständische Wirtschaft wird die Sicherung des Fachkräfte-Nachwuchses ein immer wichtigeres Thema. Und zunehmend erkennen Unternehmen: In dieser breit aufgestellten Jobmesse liegt eine Riesen-Chance. Hier trifft sich, was zusammengehört: Junge Talente können erste Kontakte zu etablierten Firmen aus dem Norden knüpfen – vom spezialisierten Technologielieferanten und Traditionsunternehmen bis zum Global Player, der Schleswig-Holstein als Standort entdeckt hat. Es gibt viel zu entdecken, Gelegenheit, Fragen zu stellen. Das Motto „Kopfsprung in die Zukunft“ ist gut gewählt: Es geht weniger um den Sprung ins kalte Wasser als um den dynamischen, entschlossenen Satz nach vorn. Und das ist durch die bisherige Erfahrung gedeckt: Oft genug ist aus dem Erstkontakt ein realer Startimpuls geworden.

Längst hat sich herumgesprochen, dass der Firmenkontakttag auch für die Unternehmen besonders wertvoll ist, um die besten Köpfe für sich zu gewinnen. Nicht wenige frühere Studierende haben nach dem Erstkontakt eine erfolgreiche Karriere gestartet. Die praxisorientierte Lehre und die gute Vernetzung der FH haben dabei den Weg geebnet.
Es zählt eben das Gesamtkonzept – und das ist außerordentlich erfolgreich. Dazu gratuliere ich nicht zuletzt dem engagierten Projektteam. Deshalb bereitet es mir große Freude, als Wissenschaftsministerin auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft zu übernehmen.

Der Firmenkontakttag ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie Brücken zwischen Hochschule und Wirtschaft geschlagen werden können – zu beiderseitigem Nutzen. Bleiben Sie bitte auf diesem erfolgreichen Weg!